Morten Lauridsens „Lux Aeterna“ für Chor und Orgel aus dem Jahr 1997, gleichzeitig Namensgeber und Schwerpunkt unseres Konzertes, ist ohne Zweifel einer der Klassiker unter den neueren amerikanischen Chorwerken. Der Komponist schrieb es als ein „persönliches Werk ruhiger Gefasstheit“, welches „Hoffnung, Trost, Glaube und Erleuchtung in all ihren Formen“ ausdrückt.
Lux Aeterna hat fünf Sätze (ohne Pause). Die musikalische Bandbreite reicht vom ruhigen Aufbau des Introitus und der kontrapunktartigen Stimmführung im zweiten Satz über die a-capella-Motette O Nata Lux und dem freudigen Veni, Sancte Spiritus bis hin zum zarten Agnus Dei und dem strahlenden Alleluja. Ein wichtiges Verbindungsglied ist ein einzelner, immer wiederkehrender Akkord, bestehend aus einem D-Dur-Dreiklang mit einer hinzugefügten Note, dem E, welcher zum harmonischen Symbol des ewigen Lichts wird.
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